MKC goes digital

 

Leider macht Corona auch vor unserem Kunstcamp nicht halt. Da der Lockdown verlängert wurde geht die Hoffnung, dass unser Medienkunstcamp wie geplant stattfinden kann gegen null. Da das Camp bereits einmal wegen der Pandemie verschoben wurde, möchten wir es diesesmal auf jeden Fall durchführen. Deshalb haben wir entschieden das Medienkunstcamp digital anzubieten.

Durch das digitale Format mussten wir aber auch einige Änderungen am Konzept durchführen. Was besonders traurig ist, dass wir nicht mehr so frei arbeiten können, wie wir uns das gewünscht hätten. Ganz einfach aus dem Grund, dass wir für ein digitales Camp alle Arbeitsschritte, die Technik und die Materialien im Vorfeld genau vorbereiten müssen, damit dann Jede und Jeder auch alles zu Hause zur Verfügung hat, was er oder sie benötigt.

Wir treffen uns täglich online über die Lernplattform "ulmlernt". Es wird 4 verschiedene Workshops geben: Augemented Reality, 3D-Modeling, Videomaping und Programmieren mit Arduino (sowie eventuell Animation, falls dafür besonderer Bedarf besteht).

Mehr Infos zu uns, zum Thema und zum genauen Ablauf gibt es am 6.2.2021 bei einem kurzen online Vortreffen, das von 10 bis 12.30 Uhr stattfinden wird. Vorrausichtlich werden wir uns während der Projektwoche täglich um 10 Uhr treffen und um 15.30 Uhr mit einer allgemeinen Feedback und Präsentationsrunde aus den Arbeitsgruppen enden. Dazwischen wird es natürlich Pausen geben und auch Zeit in der ihr ganz in Ruhe an euren Projekten arbeiten könnt, aber natürlich bei Fragen immer einen Ansprechpartner habt.

Wir sind motiviert und guter Dinge, dass wir auch so eine gute Zeit haben werden!

 

Die Workshops

Workshop 3D-Modeling

Georg Lisek

Wir modellieren im virtuellen Raum: Luftschlösser konstruieren, Unwesen kneten, Dingsbummse wursteln. Grenzen gib es beim 3D-Modellieren eigentlich keine, höchstens die eigene Vorstellungskraft. Komische Fehler werden auf jeden Fall passieren, aber darum geht es ja. Zum Thema "Erfolreich Scheitern" können wir Charaktere, Orte, Situationen, oder Szenen entwerfen, die Teil einer Geschichte sind, die ihr mit dem Thema verbindet. Wir gehen dabei voll auf Eure Ideen ein.

Wir tasten uns mit einfacher Software an die Technik heran und werden bei Bedarf komplizierter. Arbeiten werden wir mit Software wie Tinkercad, sketchup oder clara.io, die über Euren Internetbrowser funktionieren. Ihr müsst also nichts installieren und braucht auch keinen Hochleistungsrechner.

Ihr benötigt einen Computer mit gutem Internetanschluss und mit Tastatur und Maus. Solltet ihr keinen Computer zur Verfügung haben, können wir euch einen leihen.

 

Augmented Reality

mit Procreate, FlipAClip, und Artive (Fortgeschrittene: Unity 3D + Vuforia)

Barbara Heroldt

Scheitern und Erfolg – das sind jeweils 2 Seiten der Medaille. In der Augmented Reality spielen die "zwei Seiten" ebenfalls eine große Rolle. Denn Augmented Reality verknüpft einen realen Ort oder ein reales Bild mit einem digitalen Inhalt. In diesem Workshop erschafft Ihr aus 2 Teilen Eure eigene Augmented Reality Erfahrung – aus einem Bild als Marker und einem virtuellen “Content”, der auf Eurem Smartphone sichtbar wird, wenn Ihr das Bild mit der Smartphone Kamera scannt.

Für die zweiteilige AR Erfahrung werdet ihr den Bild-Marker entweder analog per Hand zeichnen, malen oder digital mit einem Graphikprogramm gestalten. Er wird Hintergrund oder Gegenstück zur virtuellen Bildwelt sein, die ihr als Video in einem 2D Animationsprogramm erstellt.

Was Ihr für diesen Workshop benötigt ist

1. eine oder mehrere zündende Ideen

2. ein eigenes Android Smartphone oder iPhone wäre gut, aber nicht notwendig.

3. Bitte meldet Euch (oder Eure Eltern) bei artivive.com an.

4. Wenn Ihr ein eigenes Smartphone habt, dann downloaded die artivive App vom App Store (iphone) oder Goggle Play (Android) auf Eure Smartphones.

Fortgeschrittene erhalten erste AR Skills in Unity3D + Vuforia. Sie erlernen in Unity simplen AR Content aus animierten 3D Objekten, Bild, Video zu gestaten und AR Apps zu erstellen. (Android only)

 

Videomapping

Andreas Hauslaib

Beim Videomapping geht es darum Bild- und oder Videoinhalte exakt auf eine Oberfläche zu bringen. Deshalb entwerfen wir zunächst mit Kappaplatten, Pappe oder Papier dreidimensionale geometrische Formen. Schon hier könnt ihr das Thema Scheitern und Erfolg ins Spiel bringen. Ein Hindernis, eine Unregelmäßigkeit, Zerissenheit. Diese Dinge bringt ihr in eine Form. Im zweiten Schritt denkt ihr Euch abstrakte, harmonische oder störende Bild und Videoinhalte aus. Die könnt ihr erstellen mit der Software Procreate, Flip a Clip, oder ihr macht eigene Handyvideos, die ihr dann mit dem Videobeamer auf eure Objekte projiziert. Hierbei lernt ihr das Prinzip des Videomappings kennen und eine eigene Software am iPad mit der ihr das könnt. Mit diesem Schritt verschmelzen wir dann eure „gebastelte“ Form mit den Inhalten eurer Videos, Animationen und Farbkompositionen zu einer kleinen Medienskulptur die das Thema „Scheitern und Erfolg“ sichtbar macht. Mögliche Software: ProCreate, FlipaClip, Optoma Projection Mapper

 

Programmieren mit Arduinos

Janina Schmid

„Die Prüfung wurde mit Erfolg bestanden“, „ein erfolgreiches Leben“, „das war ein Erfolg auf ganzer Linie“, wirtschaftlich erfolgreich“, „eine erfolgreiche Beziehung“ „erfolgreich abnehmen“. Dreht sich nicht das halbe Leben um Erfolg? Aber was genau ist eigentlich Erfolg?

Du gestaltest eine Art „Erfolgskarussell“. Angetrieben durch einen kleinen E-Motor, den wir mit einem Adruino ansteuern und mit dessen Hilfe wir Geschwindigkeit und Drehrichtung unseres Karussells bestimmen können. Außerdem können wir zusätzlich einen Bewegungssensor programmieren, damit dein Karussell auf die Bewegung des Betrachters reagiert.

Ihr benötigt diverse Bastelmaterialien, Farbe, Heißkleber usw.. Die Technik und eine Grundausstattung an Material bekommt ihr von uns. Sollte euch etwas fehlen, können wir das individuell besprechen und euch zusätzliche Materialien bereitstellen.